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n° 5 Die Reihen durchbrechen. Gegen den Krieg, gegen den Frieden, für die soziale Revolution

« Vielleicht hatte die Welt einen lebensspendenden Hauch des Anarchismus niemals nötiger; schien die Notwendigkeit, die Regeln, die Disziplin, das Gesetz zu brechen niemals größer als heute,» schrieb ein Gefährte am Vortag des Zweiten Weltkriegs. Heute verwüstet der Krieg, jenes andere Gesicht des vom Blut der Märkte, des Fortschritts und der Produktion triefenden Friedens, weiterhin die Welt. Doch vielleicht gibt es auch heute das Bedürfnis nach einem gellenden Schrei der Anarchie, welche
sich jeder Macht entgegenstellt, die Reihen der totalitären und
demokratischen Staaten durchbricht und den Horizont erkundet, um das Massaker dort zu stoppen, wo es produziert wird.
Der Krieg, die Kontrolle, die Repression, die Ausbeutung, die
Militarisierung des Geistes, der sektiererische Hass, der technologische Mahlstrom. Sie alle sind Aspekte der Herrschaft, die sich ständig restrukturiert und welche in diesem Buch analysiert werden sollen. Dabei wagen wir uns vor auf den Weg der Aktion, von gestern und heute: Gegen ihren Krieg… und gegen ihren Frieden.

Februar 2019, 168 Seiten

Inhalt:

Vom einen Krieg zum anderen

Gegen den Krieg, gegen den Frieden. Elemente für einen aufständischen Kampf gegen den Militarismus und die Repression

Der moderne Krieg und seine Konturen

Die Militarisierung der Südspitze

Fahrtenbuch. Eine Projektualität angesichts des Krieges (und des Friedens)

Rubikon

Ohne Umschweife. Der Widerstand der italienischen
Anarchisten in den Vereinigten Staaten gegen den Krieg mittels der Cronaca Sovversiva

n° 3 Das Unvorhergesehene

Vom Zentrum zur Peripherie

Anderswo und anderweitig zu blicken. Darüber nachzudenken, wie die Karten des Gegners zu zerstreuen, anstatt sich auf sein Spiel einzulassen. Wie wir diesen in die Verirrung treiben können statt ihn zu schlagen. Wie wir ihn überraschen können, nach Möglichkeit, indem wir uns dort aufhalten wo er nicht schon auf uns wartet, während wir tun was er nicht von uns erwartet. Nicht versuchen zu verstehen, was wir immer getan haben, sondern wie wir das tun können, was niemals getan wurde. Uns den Situationen unmittelbar zu stellen, um diese zu verschärfen, anstatt diesen nachzulaufen und sie mit dem Gewicht unserer (gehemmten) Präsenz zu beeinflussen. Oder diese geradezu vorherzusehen, um sie anderswohin umzuleiten und die Projekte des Feindes in den Ruin zu treiben.

100 p. – Dezember 2017 – 2 euro

Inhalt

Einleitung
Beispiellos
Das Unvorhergesehene
Etwas das fehlt
Carpe Diem
Das Drahtseil
Synkope
Brennendes Stroh
Geheiligte Feuer
Tragen wir den Krief aufs Land?

n°2 Affinität und informelle organisation

Wenn es nicht mehr darum geht, wie man Menschen für den Kampf organisieren kann, ist die neue Frage, wie man den Kampf organisieren kann. Wir denken, dass Archipele aus voneinander unabhängigen Affinitätsgruppen, die gleiche Perspektiven und konkrete Projekte des Kampfes haben, der beste Weg sind, um direkt in die Offensive zu gehen. Diese Konzeption bietet die grösste Autonomie und das breiteste Spektrum möglicher Aktionen. Im Rahmen aufständischer Projekte ist es nötig und möglich, Wege der informellen Organisation zu finden, die die Auseinandersetzung zwischen Anarchisten und anderen Rebellen erlauben, Formen der Organisation, die nicht dazu gedacht sind fortzudauern, sondern auf ein spezifisches und aufständisches Ziel ausgerichtet sind.

104 p. – März 2017 – 2 euro

Inhalt

Einleitung
Um weiter zu gehen
Ein störendes Element
Archipel. Affinität, informelle Organisation und aufständische Projekte
Die insurrektionelle Methode

n°1 – Revolutionäre Echos aus Syrien

Gespräche mit zwei Anarchisten aus Aleppo

Die folgende Diskussion spiegelt eine Übersicht der Bedingungen wieder, die durch Individuen erfahren wurden, welche versuchen sich vom System der sozialen Heuchelei und der Mentalität der Unterwerfung zu befreien. Unsere Erfahrung ist noch zerbrechlich, neugeboren.
Während der Revolution und auch jetzt noch liegt die Schwierigkeit in unserer Unfähigkeit die inhärente autoritäre Macht innerhalb der Gesellschaft und des Staates deutlich zu sehen. Das hinderte uns folglich daran – und tut es immer noch – die Schichten, hinter denen sie sich versteckt, zu beseitigen und sie in ihrer Essenz zu bekämpfen.

Septembre 2016 – 134 Seiten